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Sport, Bewegung & Demenz

Sport, Bewegung & Demenz

Bewegung und Sport halten eine breite Vielfalt an Chancen dafür bereit, ein gutes Mitein­ander von Menschen mit und ohne kognitive Beein­träch­ti­gungen bzw. Demenz auf den Weg zu bringen und zu verwirk­li­chen.

Dies ist eine der zentralen Botschaften aus dem Entwick­lungs­pro­jekt „Was geht! Sport, Bewegung und Demenz“, das auf der Tagung VIELBEWEGT die währen der dreijäh­rigen Laufzeit gesam­melten Erfah­rungen und Erkennt­nisse vorstellte. Neben dem u.a. vom Bundes­mi­nis­te­rium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Robert Bosch Stiftung geför­derten Projekt waren eine ganze Reihe weiterer Sport- und Bewegungs­i­ni­tia­tiven und -projekte bei VIELSTIMMIG vertreten, die Menschen mit Demenz ins Zentrum der Aufmerk­sam­keit stellen und den Akzent auf die Schaffung von Teilha­be­chancen setzen. In den Workshops, Plenums­ver­an­stal­tungen und bei zahlrei­chen Gesprächs­ge­le­gen­heiten dazwi­schen, am Rande und am Abend kamen auch dieje­nigen zu Wort, die mit dem Handicap demen­zi­eller Verän­de­rungen leben.
Die mit der Tagung verfolgten Ziele konnten erfolg­reich umgesetzt werden: VIELBEWEGT brachte Aktive und Entscheider aus der Welt des Sports und der Bewegung mit solchen aus dem Sozial­be­reich und der sogenannten „Alten­hilfe“ zusammen. Erfah­rungen aus den anwesenden Projekten zeigen: gute Voraus­set­zungen für Sport- und Bewegungs­an­ge­bote, die Menschen mit Demenz berück­sich­tigen und einbe­ziehen, sind insbe­son­dere dann gegeben, wenn Verant­wort­liche aus beiden Bereichen vor Ort ihr Know-how und ihre Kompe­tenzen zusam­men­bringen. Ein solches Mitein­ander setzt jedoch die Bereit­schaft voraus, sich auf den jeweils anderen Bereich einzu­lassen und sich auf einen Prozess des mitein­ander und vonein­ander Lernens einzu­lassen. Auf der Tagung waren sich die vertre­tenen Projekte darüber einig, dass man in dieser Hinsicht positive Erfah­rungen gemacht hat. Hieran gelte es anzuknüpfen und zur Nachah­mung anzuregen.
Impulse setzen und neue Initia­tiven anstiften lautete ein weiteres Ziel der Veran­stalter. Umgesetzt wurde dies u.a. durch Präsen­ta­tion und Austausch bei einem „Projekt­par­cours“ wie auch durch das gemein­same Arbeiten in den Workshops. Anstif­tung zur Nachah­mung war auch das Motiv für den im Rahmen der Abend­ver­an­stal­tung verge­benen „Gute Praxis Preis“. Der im vergan­genen Jahr bundes­weit ausge­schrie­bene Preis wurde gleich­rangig an drei Angebote vergeben; ein viertes wurde mit einer geson­derten Würdigung bedacht. Als Preis­träger erkoren wurden zwei in den Reihen des bürger­schaft­li­chen Engage­ments entwi­ckelte Initia­tiven aus Nordrhein-Westfalen (Gemeinde Enger) und Bayern (Gemeinde Haßfurt) sowie zwei jeweils auf Landes­ebene von Partnern aus den Bereichen Sport/Soziales lancierte, aber jeweils konkret von Akteuren vor Ort umgesetzte Initia­tiven. Bei den beiden letzteren handelt es sich um die vom Landes­s­port­bund Hessen und der Diakonie Hessen angesto­ßenen moment-Gruppen (motori­sches und mentales Training) und die vom Kompetenz-Zentrum des Landes Schleswig-Holstein, dem dortigen Forum Pflege­ge­sell­schaft sowie dem Sport­ver­band des Landes auf den Weg gebrachte Initia­tive „Alter in Bewegung“.
VIELBEWEGT wurde durch Projekt­träger Demenz Support Stuttgart gGmbH in Koope­ra­tion mit dem Verein "Leben mit Demenz" - Alzhei­mer­ge­sell­schaft Kreis Minden-Lübbecke organi­siert und ausge­richtet.

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